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Newsletter Juni 2025

Hömma, wie geht et dich?
Diese Frage gehört für Viele zur üblichen Begrüßung: „Wie geht’s?“ Aber ist das dann erwartete „gut“ nicht oft unwahr...?
Wie schnell tun wir manchmal diese Frage ab – ob ernst vom Gegenüber gemeint oder als Floskel. „Mir geht es gut, danke, und dir?“ Das ist doch schon so als Antwort eingeprägt, das kommt ohne Nachdenken. Aber wird uns das gerecht? Täuschen wir uns manchmal sogar selbst (mehr oder weniger erfolgreich) mit dieser Antwort?
Zumindest ich ertappe mich hin und wieder dabei. Selbst wenn mich Freunde fragen. Ich bin so von mir darauf gedrillt, dass nach außen immer alles PERFEKT wirkt. Mindestens. Ich kann alles – alleine – ohne Hilfe – helfe aber gerne….
Seit ein paar Jahren versuche ich, diese Fassade nicht mehr aufrecht zu halten, geht eh nicht. Merke aber, dass ich schnell wieder in alte Gewohnheiten falle. Aber es ist im Leben nun mal nicht alles PERFEKT, ich bin nicht perfekt, und ich liebe die Menschen um mich herum teilweise genau wegen ihrer „Unperfektheit“.
Gott hat uns zu seinem Ebenbild geschaffen – wir sind also gut, so wie wir sind. Wir sind auch wie die Glieder eines Körpers – jedes hat seine Aufgabe, seine Fähigkeiten – und wenn wir zusammenarbeiten, dann funktioniert alles nahezu perfekt.
Deswegen bin ich froh, dass ich ein tolles Netzwerk an noch tolleren und unperfekten Menschen um mich habe – so muss ich nicht immer funktionieren, sondern wir funktionieren zusammen. Mal tragen wir, mal werden wir getragen. Wie schön ist das denn? DANKE HERR für jeden Menschen hier!
Daniela Nolte, Dortmund


