Eine Freundin aus unserem Regionalteam ist vor zwei Jahren – leider, wenn auch aus wirklich guten Gründen – zurück zu ihren Wurzeln nach Baden-Württemberg gezogen. Regionalteam? Joa, unsere Region ist damit nu wirklich ein gutes Stück größer geworden.
Aber wat soll ich sagen: Der Kontakt ist nie abgerissen. Wir treffen uns regelmäßig online, sie war auch schon wieder im Ruhrgebiet zu Besuch – und jetzt machen wir uns endlich auf den Weg zu ihr. Anlass ist ein runder Geburtstag, der mit Familie, Freundinnen und Freunden gefeiert wird. Und natürlich reist auch ein kleines Stück Ruhrpott mit im Gepäck.
Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder: Gemeinschaft endet nicht an einer Ortsgrenze. Sie hängt nicht allein davon ab, wie oft man sich spontan auf einen Kaffee treffen kann oder wie kurz der Weg zueinander ist. Gemeinschaft wächst dort, wo Menschen einander im Blick behalten, nachfragen, zuhören und sich miteinander auf den Weg machen.
Gott verbindet Wege, Erinnerungen und Herzen. Aus vielen einzelnen Geschichten kann so ein tragfähiges Miteinander werden – auch über größere Entfernungen hinweg. Wat für’n Glück, dass wir heute so viele Möglichkeiten haben, verbunden zu bleiben. Und wat für ein Geschenk, wenn wir den Mut haben, diese Möglichkeiten auch zu nutzen und Gemeinschaft aktiv mitzugestalten.
Daniela Nolte











