Bevor ich die Gruppe in Heidelberg gegründet habe, hatte ich erst einmal eine ganze Weile gebetet, bis die erste Einladung verschickt wurde. Mir war von Anfang an wichtig, dass das kein Veranstaltungsformat wird, keine weitere Freizeitbeschäftigung im Kalender, sondern etwas wirklich Lebendiges. Ich habe Jesus gebeten, diese Abende zu tragen und zu gestalten. Und ich erlebe immer wieder, manchmal ganz leise, manchmal sehr deutlich, dass er das tut.
Das erste Treffen im Oktober 2025 war etwas ganz Besonderes. Es hat eine Verbundenheit geschaffen, die bis heute anhält.
Wir treffen uns am Bismarckplatz in einem ruhigen Lokal, wo man in einer ruhigen Ecke gemütlich sitzen kann, ungestört und ohne das Gefühl, irgendwann gehen zu müssen. Wir bestellen Essen, kommen ins Gespräch. Was dann passiert, lässt sich schwer planen und das ist das Schöne daran.
Irgendwann im Laufe des Abends wechseln Frauen und Männer ganz von allein die Plätze, weil jemand noch mit jemandem reden möchte, weil ein Gespräch noch nicht zu Ende ist, weil sich plötzlich etwas öffnet. Es gibt kein vorgegebenes Thema. Jeder bringt mit, was ihn oder sie gerade bewegt, was drückt, was begeistert, was beschäftigt – und das wird gehört.
Meine Rolle dabei ist es, zuverlässig da zu sein, Jesus einzuladen, den Abend zu leiten und dafür zu sorgen, dass jeder gesehen wird. Das ist alles. Und meistens ist das mehr als genug.
Manche kommen regelmäßig, manche nach einer langen Pause, manche zum allerersten Mal. Immer wieder kommen neue Menschen dazu und es fühlt sich jedes Mal wunderbar an, miteinander in den Austausch zu kommen. Es macht einfach Freude.
Alle sind willkommen & gesehen.
Mirjam Ehler











