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Der neue Midi-Jobber

von Walter Lutz | 23. Jan. 2018 | Allgemein

Midi-Job – so was gibt’s wirklich. Für alle die denken, das ist ein Schreibfehler 😉 Wem das Gesicht bekannt vorkommt: Andreas war zuvor ehrenamtlich als IT-Unterstützer aktiv. Deshalb haben wir ihn bereits im Blog vorgestellt. Die Angabe von damals zu seiner religiösen Heimat − landeskirchliche Gemeinde − ist offenbar missverständlich. Andreas gehört der evangelischen Landeskirche an.
Der Arbeitsaufwand  war nicht länger im Ehrenamt zu bewältigen. Anders als ein neues Auto braucht eine neue Homepage vielfältige Anpassungen und immer wieder Aktualisierungen. Andreas‘ Aufgabe ist es, Regional- und andere Seiten einzurichten, Einträge aktuell zu halten, Zugriffsrechte und Verzeichnisbaum zu verwalten, die Regionalteams und einzelne Nutzer bei Problemen zu unterstützen. Für gewisse wiederkehrende Fragen − Hilfe, ich weiß mein Password nicht mehr … meine Registrierung klappt nicht … der Eintrag auf der Landkarte fehlt … wie kann der Text auf der Regionalseite verändert werden − hat er bereits Anleitungen erstellt. Sie sind auch für die verständlich, die mit IT-Themen nicht so vertraut sind. Im Moment ist er damit beschäftigt, die Anmeldung für die On Tour-Tage an unsere Erfordernisse anzupassen. Schließlich pflegen wir im Netzwerk weder das formelle Sie als Anrede noch wollen wir elektronisch versandte Anmelde-Bestätigungen in englischer Sprache.
Das bedeutet, dass Andreas in derzeit 27.500 Objekten herausfinden muss, wo was wie geändert oder angepasst werden kann. Das ist eine große Herausforderung. Oft ging es nicht ohne Hilfestellung vom Webentwickler, doch Schritt für Schritt wandert das Knowhow zu uns. Andreas hat Spaß dabei, sich in Neues einzufuchsen. Christliche Singles zu unterstützen ist ihm vor allem sinnhafter als ganz profan im Rahmen eines betrieblichen Qualitätsmanagements für mehr Profit zu sorgen, wie er das bald 30 Jahre zuvor getan hat. Dass er dabei ein neues Arbeitsfeld für sich entdeckt, könnte ihm bei seiner beruflichen Neuorientierung noch nützlich sein.
Eines hat er in den stillen Grübel-Stunden vor dem Rechner auch gemerkt:  Wenn ihm partout keine Lösung einfallen will, hilft, an Johannes 15,5 („Ohne mich könnt ihr nichts tun“) zu denken. Ins Positive gewendet: Mit mir könnt ihr viel tun. „Ich rechne mit Gottes Hilfe − und dann kommen mir auch Lösungsansätze in den Kopf. Sogar in der Nacht.“ Möge das so bleiben.