Newsletter Archiv Detail

Newsletter November 2019

Kategorie: Newsletter


Guten Tag!

Heute schreibt hier Susanne. Ich gehöre zum Leitungsteam, viele kennen mich durch meine Musik und Lobpreis, auch das Solo&Co-Lied [https://www.soloundco.net/ueber-solo-co/#video] ist von mir.

Ich habe gerne alles im Griff. Als alleinlebende Single-Frau ist es gut, wenn ich die normalen Herausforderungen des Alltags selbständig bewältige. Aber ich merke, wie schwer es mir fällt, wenn ich mal jemanden um Hilfe bitten muss. Dieses Jahr gab mir Gelegenheit, das zu üben.

Ich hatte mir den Knöchel gebrochen. Als Single allein auf zwei Krücken – da werden alltägliche Kleinigkeiten plötzlich zu einer unüberwindbaren Hürde. Wie komme ich zum Arzt? Wie kommt die Teetasse von der Küche ins Wohnzimmer? Wie füllt sich der leer gegessene Kühlschrank wieder? Für manches fand ich selbst kreative Lösungen. Aber für vieles brauchte ich helfende Hände und Füße. Also griff ich zu Telefon oder Smartphone und fragte. Sowohl langjährige Freunde als auch relativ neue Solo&Co-Kontakte halfen mir gerne, wofür ich sehr dankbar bin.

An manchen Stellen heißt es auch: loslassen. Die Freundin, die meine Wäsche aufhängt, macht es anders als ich es sonst tue. Die Nachbarin, die für mich einkauft, wählt nicht die Produkt-Marken, die ich sonst bevorzuge. Ein besonderes Erlebnis: Zwei Solo&Co-Frauen aus NRW kamen auf dem Rückweg von ihrem Urlaub durch München. Ich konnte mit ihnen zusammen – sozusagen begleitet – mit der Bahn zum Geburtstag meiner Mutter fahren.

Gerade liegen Leitungsteam-Treffen und Mitgliederversammlung des Trägervereins EmwAg e.V. hinter uns. Es gab eine Reihe von Veränderungen, Astrid schreibt dazu unten mehr. Astrid hat seit Beginn mit großer Leidenschaft an allen Stellen die notwendigen Leitungsaufgaben ausgeübt. Im Vorstand hatte sie die vereinsrechtlichen Themen im Blick, ohne dabei die geistliche Dimension aus den Augen zu verlieren: „wenn der Herr das Haus nicht baut…“. Aus dem Vorstand scheidet sie nun aus, leitet aber weiterhin die Geschäftsstelle und bleibt Referentin.

Ich möchte euch gern zwei Veranstaltungen besonders ans Herz legen. Erstmals machen wir nämlich im März ein Themen-Wochenende für die Frauen unter 45. Es geht um unerfüllte Träume und Wünsche. Beim traditionellen Korsika-Urlaub vom 9.-16. Mai 2020 bin ich bereits zum fünften Mal mit Lobpreis und Musik dabei und freue mich schon darauf. Hier kann ich zwei meiner Leidenschaf­ten nachgehen: Musik und Meer. Letzteres befindet sich mit Sandstrand direkt hinter der Apartment­anlage. Und für die „Nichtschwimmer“ gibt es auf der anderen Seite die Berge und die Macchia, die im Frühjahr reich blüht.

Diese und weitere Veranstaltungen findet ihr wie immer auf unserer Homepage. Gut jetzt schon zu wissen: Das Festival für Singles in Kirchheim/Hessen findet von Donnerstag, 8.10., bis Sonntag, 11.10.2020 statt. Bei der Planung der Urlaubstage nicht vergessen!

Frohe Adventszeit und viele Grüße bis zum Wiedersehen – vielleicht beim Jahreswechsel!?

Susanne

+++

 

Compass

 

 

Das Haus | Astrid

Als wir im vergangenen Jahr das Handbuch für Mitarbeitende erstellten, kam von jemandem die Idee: „Da müsste doch das Haus mit rein.“ Die Grafik stammt noch aus den Anfangsjahren von EmwAg und zeigt sehr gut, was wir meinen, wenn wir dazu motivieren wollen, verschiedene Formen von Gemeinschaft zu entwickeln. Da gibt es nicht das Eine oder ­_das_ Richtige, sondern immer noch was Anderes. Es kommt darauf an, wer mit wem wo wozu was entwickelt und einlädt. Es ist hilfreich zu wissen, wo man selbst oder eine Gruppe gerade ist, damit nicht falsche Erwartungen entstehen. Das Haus kann helfen, eine Situation zu analysieren oder auch Wünsche und Erwartungen zu klären.

Da haben wir unten den Saal – offen für alle. Jeder kann „von draußen“ reinschauen und auch einfach so reinkommen. Die Themen-Wochenenden, Solo&Co ON TOUR, Urlaubszeiten für Singles, Forum Single bei SPRING, die meisten Regionaltage oder Stammtische sind im Saal zuhause. Hier lernen Singles Solo&Co kennen, können sich umschauen und andere finden, die in vergleichbarer Lebenssituation sind, ähnliche Fragen haben und vielleicht auch jemand suchen, mit der/dem sie in den Urlaub fahren könnten. Hier ist Bewegung drin, da kommen und gehen Leute … Immer wieder neue Leute, das hat seinen Reiz und kann eine Last werden.

Deshalb gibt es in unserem Haus auch Wohnzimmer. Hier kann man sich mit und in einer Gruppe treffen, die nicht öffentlich ist. Hier finden sich welche, die regelmäßig zusammen in der Bibel lesen, kochen oder miteinander spielen, Interessen- oder Austauschgruppen zum Beispiel zu den „Vier Sonntagen mit Solo&Co“. Hier kann nicht jederzeit jeder dazukommen. Gelegentlich wird ein Wohnzimmer geöffnet oder jemand persönlich eingeladen – wie im echten Leben eben. Hier entwickelt sich tiefere Gemeinschaft, hier kann Vertrautheit wachsen, hier findet man vielleicht die Menschen, mit denen man sich noch enger verbinden will und dann in die Dachstube „umzieht“.

Unterm Dach machen sich Menschen, die miteinander verbunden sind, verbindlich. Sie treffen konkrete Vereinbarungen und haben im Blick, vielleicht auch längerfristig zusammenbleiben zu können. Hier entsteht Lebensgemeinschaft, die wiederum sehr unterschiedlich aussehen kann. Da gibt es die, die sich schon lange kennen und dann entschieden haben: „Lasst uns Lebensgemeinschaft werden“ oder die, die sich im Saal kennengelernt haben und miteinander vereinbart haben: „Lasst uns eine Zeit miteinander gehen. Mal sehen, was daraus wächst.“ Da gibt es welche mit einem gemeinsamen Projekt bzw. Dienst und die, die einfach „nur“ einander zum Leben dienen. Da gibt es keine Vorschriften, nur Anregungen und den großen Reichtum, den wir im Netzwerk haben: Wir können voneinander lernen. Hier setzt der Dienst der neuen Fachstelle Gemeinschaft [www.fachstellegemeinschaft.net] ein: Damit Gemeinschaft gelingen kann. Denn Gemeinschaft wird nicht „von selbst“ und nicht „einfach so“. Gemeinschaft ist wie ein Garten, der Mühe und Arbeit braucht und in dem dann auch viel Freude wachsen kann.

Wenn du das, wovon du träumst, noch nicht gefunden hast, denk‘ nicht frustriert: Ich muss eben allein fertig werden. Zieh‘ dich nicht einsam zurück. Auch im Saal gibt es immer wieder Ecken oder Nischen, in denen es Sternstunden von Gemeinschaft geben kann. Halt deinen Traum lebendig und bleib dran. Es gibt noch viele „Träumer“. Lass uns entdecken, was die Träume von Gemeinschaft noch verhindert.

+++

Community

 

Gedanken einer Gärtnerin

Astrid Eichler über das Warum und Wohin der Veränderungen im Netzwerk …

Als im Februar 2016 das damalige Leitungsteam zusammensaß, wurde deutlich, wenn wir in fünf oder zehn Jahren nicht nur zusammensitzen und uns schöne Geschichten von früher erzählen wollen, dann muss sich was verändern. Wenn wir in der Zukunft für christliche Singles Veränderung bewirken und neue Möglichkeiten eröffnen wollen, dann müssen wir in einen sehr bewussten Prozess der Organisationsentwicklung hineingehen. Wir müssen unserem Motto treu bleiben. Dann dürfen nicht immer dieselben Leute immer dasselbe denken. Dann muss es immer wieder etwas Anderes geben.

Über drei Jahre sind seitdem vergangen, vieles hat sich verändert. Wir haben im Newsletter immer mal wieder davon berichtet. Um die Früchte des Nachdenkens und der Erfahrungen der Jahre auch für die Zukunft zu sichern, haben wir die DNA von EmwAg/Solo&Co im Handbuch für Mitarbeitende herausgearbeitet und festgehalten [www.soloundco.net/communikativ/blog/beitrag/news/das-handbuch-fuer-mitarbeitende-ist-da-patricia/]. Es kann im Büro bestellt werden.

Wir haben auch gemerkt, dass die Mitarbeitenden in den Regionen mehr Unterstützung brauchen. Deshalb wurde das Forum Regionen gegründet, das erstmals im Oktober in Bischofsheim/Rhön zusammen war und den früheren Trägerkreis ersetzt. Patricia schreibt dazu unten mehr.

Bei aller ‚äußerlichen‘ Veränderung bleibt eine Einsicht wirkmächtig: Wir sind davon überzeugt, dass das Reich Gottes nicht gebaut wird, sondern wächst. Das heißt, wir vertrauen auf organisches Wachstum, wir erzwingen nichts. Wir haben Geduld für Wachs­tums­prozesse, sowohl im Leben einzelner als auch in unseren Teams und im gesamten Netzwerk. Wir leben mit der Nicht-Machbarkeit dessen, was wirklich wichtig ist, und halten unser Herz offen für das Handeln des Herrn. So erleben wir immer wieder Wunder mitten in unserem Tun. So steht es auch im Handbuch für Mitarbeitende. Die Quelle dieser Überzeugung sind vor allem die Reich-Gottes-Gleichnisse von Jesus, etwa das von der selbstwachsenden Saat oder das vom Senfkorn (Markus 4,26-32).

Gerade kam in Göttingen das Leitungsteam von Solo&Co zusammen. In dieses Treffen war die Mitglie­der­versammlung von EmwAg e.V. eingebettet. Zum Prozess der vergangenen Jahre gehört auch, dass sich der Verantwortungsbereich des Vereins ausweitet – über das Netzwerk Solo&Co, mit immer mehr Mitarbeitenden, Initiativen und Projekten, hinaus auf die Fachstelle Gemeinschaft [www.fachstellegemeinschaft.net].

Also haben wir die gemeinsame Zeit als Garteneinsatz verstanden. Wir wollen umsichtig planen und achtsam sein, damit erfülltes Leben sich ausbreiten und kraftvoll in die Breite und Tiefe wachsen kann. Der Verein mit seinen Mitgliedern ist herausgefordert, mehr Tragkraft zu entwickeln und Vorstand und Leitungsteam in den Aufgaben zu unterstützen. Hierfür gibt es schon einige Ideen, die in den nächsten Jahren Gestalt gewinnen sollen.

Nach Ablauf der dreijährigen Wahlperiode stand die Neuwahl der Vorsitzenden an. Schon lange war klar, dass ich nicht mehr für den Vorstand kandidieren würde. Es ist mir wichtig, meinen Rückzug aus der allervordersten Reihe schrittweise zu vollziehen, und das ist ein erster Schritt. Ich möchte, dass die Vielfalt wächst und allmählich andere Solo&Co mehr und mehr prägen und gestalten. Bei der Wahl wurde Ulrike Odefey als erste Vorsitzende bestätigt und Rahel Thomas zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Wir stellen sie euch an anderer Stelle im Newsletter vor. Als Beisitzerin wurde außerdem noch Monika Junker [https://www.soloundco.net/ueber-solo-co/#team] aus Bielefeld gewählt. So ist der Vorstand wieder eine Super-Truppe.

Neben dem Vorstand, der die Gesamtverantwortung trägt, gibt es das Leitungsteam (LT), das die konkrete inhaltliche Arbeit für das Netzwerk Solo&Co verantwortet. Hier ist Ulrike Odefey, die von Anfang an dabei war, – im Zug des behutsamen Stabwechsels – nun ausgeschieden. Susanne Frankholz, Claudia Heise, Monika Junker, Thomas Müller und ich arbeiten im Leitungsteam [https://www.soloundco.net/ueber-solo-co/#team] bewährt zusammen. Ihr merkt, es gibt hier personelle Überschneidungen. In der momentanen Etappe halten wir es für gut, wenn immer zwei Personen aus dem LT im Vorstand sind. Aber eben nicht mehr die Personen der ersten Stunde, sondern auch andere. So kann alles organisch wachsen und Veränderungen allmählich vollzogen werden. Gerade schauen wir, wer aus dem Netzwerk das Leitungsteam noch ergänzen sollte und könnte.

+++

Community

 

Dinner for One&Co | Patricia

Als Single das Leben feiern – ich hab da eine Idee …

Kennst du das: Der Geburtstag naht und kein Plan, wie man/frau ihn feiern könnte? Und vor allem mit wem? Mit den Eltern geht natürlich immer, ist aber nicht mehr so aufregend wie früher als man noch Sieger im Topfschlagen werden konnte. Man kann zuhause auf Tauchstation gehen und warten, dass der Abend vorübergeht – wie an Silvester. Ist ein guter Plan, wenn man auf dem Eremiten-Weg ist. Echt jetzt: Mir soll es nicht ergehen wie Miss Sophie. Als die ihren 90. Geburtstag endlich mal feiern will, bleiben die Plätze von Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winter­bottom leer. Die Vier sind schon verblichen, nur ihr Butler James rettet die Feier durch körperlichen und trinkfreudigen Einsatz.

Ich bin entschlossen, nicht bis zu meinem 90. Geburtstag zu warten, um mit Menschen zu feiern. Und ich probier‘ das am ‚Ehrentag der Singles‘ aus. Okay‚ Ehrentag der Singles‘ klingt nicht so irre sexy, eher nach ‚Rettet das Eichhörnchen‘ oder ‚Erinnere dich an die Organ­spende‘. Aber Dustin Barnes‘ Idee, damit auf die vielen Alleinleben­den aufmerksam zu machen, finde ich total cool. Denn welcher Single kriegt schon genug Aufmerksamkeit? Übrigens ist dieser ‚Ehrentag‘ am 15. Februar, also direkt nach dem Valentinstag. Das kann man sich leicht merken. Und 2020: ein Samstag. Läuft.

Ich lade also drei andere Singles zu einem Dinner for One&Co ein – mehr passen nämlich nicht um meinen Tisch. Nicht per WhatsApp oder Zuruf der Sorte: Haste morgen Abend zufällig Zeit? Nein, ganz offiziell. Mit einer gedruckten Einladungskarte. Auf der Rückseite habe ich Ort, Zeit und Menü notiert. Anders als bei Miss Sophie gibt’s bei mir weder Mulligatawny-Soup & Sherry, noch Huhn & Champag­ner oder Obstsalat & Portwein, sondern Raclette und schwarzen Tee mit Schuss. Das macht fleisch­fressende Pflanzen und Gemüse-Enthusia­sten gleichermaßen froh und mich nicht arm.

Das Wichtigste ist der Anlass. Um Spekulationen über Lottogewinn, neues Auto oder Bundes­verdienst­­­­kreuz zu verhindern, schreibe ich: Lass uns feiern, dass wir einander haben. Ich lade dich liebe/r ….., am Samstag, 15. Februar 2020, zum Dinner for One&Co ein. Denn ich bin froh und dankbar, dass du zu meinem Leben gehörst. Kommst du?

Am Fuß der Karte steht U.A.w.g. Damit will ich unverbindliche Antworten wie „Muss mal sehen, sag dir noch Bescheid“ das Wasser abgraben. Oder: „Weiß noch nicht, ob mein Kanarienvogel da allein zuhause bleibt“. Ich will mich freuen können – gerade in den Tagen, wenn überall die rosa-roten Herzen fliegen.

Nun kommst DU ins Spiel: Mach doch auch ein Dinner for One&Co! Lass uns am ‚Ehrentag der Singles‘ feiern! Überall im Land. Willst du auch eine schicke Einladungs-Karte haben, um andere einzuladen? Schreib an info@soloundco.net oder nimm‘ dir die Karten beim Anderen Jahreswechsel mit. Brauchst du noch Ideen für den Abend? Auf unserer Homepage sammeln wir vorher Ideen und hinterher Erfahrungen. Erzähl‘ anderen vom ‚Ehrentag der Singles‘. Vielleicht kriegst du dann selbst eine Karte?

Dinner for One&Co – eine Aktion von Solo&Co. Nicht nur 2020. Wir feiern das Leben.

+++

Community

 

Hurra: Die Fachstelle Gemeinschaft ist da!

Fachstelle Gemeinschaft fördert Gemeinschaft und Gemeinschaftsgründungen.

Thomas und Irene Widmer-Huber vom Verein „Offene Tür“ in Riehen bei Basel, Ulrike Odefey und Astrid Eichler, EmwAg e.V. vereinbarten im August 2019, in einer neuen Fachstelle Gemeinschaft ihre Kompetenzen, bewährten Materialien und neue Coaching-Angebote unter einem Dach zu bün­deln. Das Bild ist bei der Unterzeichnung entstanden. Am 5. November ist die gemeinsame Website FachstelleGemeinschaft.net online gegangen, ein richtiges Schatzkästchen. Unser „Austausch mit der Hand“, „Die Begrüßung des Sonntags“, unsere „Leitlinien für Konflikte“, das „einander-Tool“ und die „Reise in das Land Gemeinschaft“ sind dort nun leicht zu finden. Die Reise ist ein flexibles Kurssystem aus Trainings­einheiten, Workshops und Vorträgen, das Astrid Eichler zusammen mit Coaches entwickelt hat. Schaut mal rein: www.fachstellegemeinschaft.net/materialienEmwAg.html

Die beiden Trägervereine der Fachstelle machen künftig ihre langjährigen Erfahrungen und unter­schied­lichen Arbeitsfelder im Blick auf gemeinschaftliches Leben für mehr Menschen sichtbar und fruchtbar. Triebfeder ist eine gemeinsame Vision: Mehr Menschen sollen erfahren, dass und wie Jesus im gelebten Miteinan­der zeichenhaft gegenwärtig ist. So kann (innere) Heilung möglich werden.

Thomas und Irene Widmer-Huber (Pfarrer/Gemeindediakonin) leben seit mehr als 25 Jahren gemeinschaftlich und leiten zusammen mit Freunden das generationen­verbindende Gemeinschafts­haus Moosrain in Riehen. In den letzten 15 Jahren bauten sie über den Verein „Offene Tür“ [offenetuer.ch] ein halbes Dutzend überkonfessioneller diakonischer Hausge­meinschaften auf. Seit 2007 beraten sie Gemeinschaftspioniere im deutschen Sprachraum. Durch Seminare und Publika­tionen arbeiten sie daran, attraktive Gemeinschaftsmodelle in die Welt zu tragen. So entstand auch das gemeinsame Buch mit Astrid Eichler „Es gibt was Anderes. Gemeinschaftliches Leben für Singles und Familien“.

Die neue Fachstelle Gemeinschaft will Menschen ermutigen und Projekte begleiten, die nach einem zeitgemäßen und für sie passenden Gemeinschaftsmodell suchen bzw. Knowhow für Wohnprojekte brauchen – von der Idee über Gründung bis hin zur kontinuierlichen Begleitung. Die Website FachstelleGemeinschaft.net informiert über Trainer und Fachbücher, stellt Lern-Orte und Materialien vor und weist auf eigene Publikationen hin. Ein Newsletter kann dort auch abonniert werden. Mehr Infos: FachstelleGemeinschaft.net

+++

Community

Neu im Vorstand: Rahel Thomas | Patricia

Bei der Mitgliederversammlung von EmwAg e.V., dem Träger von Solo&Co, wurde die Grundschul-Lehrerin Rahel Thomas aus Ritterhude zur zweiten Vorsitzenden gewählt.

Rahel, Jahrgang 1975, ist neu in der Funktion, aber nicht bei EmwAg. 2007, bei der ersten Tagung auf dem Dünenhof, hat die Idee von EmwAg – Es muss was Anderes geben als Ehe und Familie – sie so stark inspiriert, dass sich ihr ganz neue Perspektiven eröffneten. Eigentlich hatte ihr ursprünglicher Lebensplan durchaus Ehe und Familie vorgesehen. Doch als Rahel mit Anfang 30 merkte, dass sich in dieser Hinsicht nichts ergab, machte sie sich mit der Spurgruppe von EmwAg auf die Suche, wie das Andere denn aussehen könnte. Sie hielt Ausschau nach anderen klassischen Singles, um sich mit ihnen in einer WG zusam­men­­zutun. Trotz einiger Interessenten fand man nicht wirklich zusammen.

Aber bei Gott gibt es immer noch etwas ganz Anderes …! Rahel war mit einem Ehepaar aus ihrer Baptistengemeinde befreundet, das damals vier Kinder hatte. Bei einem gemeinsamen Schweden-Urlaub klopfte sie an, ob sich die Eheleute eine Lebensgemeinschaft mit ihr vorstellen könnten; ihre Freundschaft hatte sich über die Jahre immer weiter vertieft. Ein Werkstatt-Wochenende „Gemeinschaftliches Leben“ mit dem Ehepaar Widmer-Huber half, offene Fragen zu klären. Sie steckten den Rahmen ab: einen Nachmittag und Abend pro Woche, ein sonntägliches Mittagessen im Monat und einen Urlaub im Jahr wollten sie fortan gemeinsam verbringen und auch sonst das Leben miteinander teilen – so weit das auf eine Entfernung von 20 km möglich war. Bald kristallisierte sich der Wunsch heraus, auch räumlich näher zusammenzu­rücken. Seit mehr als acht Jahren lebt Rahel mit der Familie nun in „Puschennähe“ – Wand an Wand in zwei Reihen­häu­sern.

Es gibt erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche

In den zehn Jahren schwankten Intensität und Nähe der Lebensgemeinschaft wie in jeder Beziehung, das gewachsene Vertrauen trägt, wenn’s mal knirscht und hakt. Wie sie als Single und die Familie miteinander das richtige Maß an Nähe dosieren sollten, war ihr gerade am Anfang eine große Frage. Ihr Bedürfnis nach Gemeinschaft erschien ihr so viel größer als das der Familie, die doch „an sich komplett“ sei. Dass auch sie als Single der Familie zum Segen werden könnte, musste sie erst langsam lernen. Mit dem 5. Kind sind sie noch mehr zusammengewachsen, essen täglich gemeinsam zu Abend und erfahren so intensiv voneinander. So ist in gewisser Weise auch Rahels Wunsch nach Kindern wahr geworden. Die Kids von nebenan essen und schlafen gelegentlich auch mal bei ihr im Haus, zwei Teenager wohnten sogar mal ein Jahr ganz bei ihr.

Die neue Aufgabe im Vorstand von EmwAg ist für sie noch eine Art Überraschungstüte. Es muss sich erst noch zeigen, findet sie, wie sie da ihre Gaben und Talente konkret einbringen kann – für den Verein genauso wie fürs Netzwerk. Mit der Vision von gemeinsamem Leben auch für Singles ist Solo&Co am Puls der Zeit, meint Rahel. Das Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Lebensformen sei eher noch am Wachsen, auch im Blick auf Ältere oder im Blick auf die Inklusion von Benachteiligten. Sie möchte Singles gern ermutigen, den Blick zu weiten dafür, welche Vielfalt an gemein­schaft­lichen Lebensformen möglich ist und erste Schritte zu mehr Miteinander zu wagen. Das Netzwerk biete da schon ganz bunte und vielfältige Möglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse, die bereichern könnten. „Ich wundere mich manchmal, warum manche befürchten, sie könnten sich durch das Netzwerk von Solo&Co vermeintlich um die Chance auf Ehe und Familie bringen.“ Es sei doch genau umgekehrt: Das Rücksicht-Nehmen und Sich-Einstellen auf andere Menschen in gemeinschaftlichen Lebensformen sei die beste Vorbereitung für die Ehe.

Auch wenn es nach wie vor Tage gibt, an denen sie sich einen Partner oder eine eigene Familie wünscht, fühlt Rahel sich mit ihrer Lebensgemeinschaft beschenkt. Sie zitiert Bonhoeffer: Es gibt erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche. Gerade hat die Lebensgemeinschaft ihr zehnjähriges Bestehen mit einem großen Fest gefeiert. Es war allen wichtig, sich vor Kollegen und Nachbarn, Familienangehörigen und Freunden zu ihrer Zugehörigkeit in einem ungewöhnlichen Lebensmodell zu bekennen.

Für alle Singles mit der Sehnsucht nach mehr Miteinander ist Rahels Lebensgemeinschaft ein Leuchtturm im Meer der Bedenken.

+++

Community

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesrat meets Familienfeier

Patricia war beim neuen Forum Regionen dabei …

Ende Oktober trafen sich etwa 35 Ehrenamtliche aus allen Regionen Deutschlands und der Schweiz mit dem Leitungsteam in Bischofsheim/Rhön, um von­einander zu hören, sich gegenseitig zu ermutigen, aber auch um nach Antworten auf Fragen und Herausforderungen in der eigenen Region zu suchen. Solo&Co ist von jeher Suchbewegung und Lern­gemein­schaft. Etwa zwei Drittel kannten sich aus dem Vorgänger-Gremium Trägerkreis, etwa ein Drittel war neu dabei. Das Forum Regionen ist ein Ergebnis der 2016 begonnen Beratung zur Organisations­ent­wicklung. Ziel ist es, die Regionen und ihre Verantwortlichen zu stärken. Das Format kommt aber auch dem Wunsch vieler Solisten entgegen, über die Region hinaus in Kontakt zu kommen bzw. zu bleiben.

Das Bild oben zeigt ein Stimmungsbild der Lage in den Regionen. Die Einschätzungen der Solisten streuen breit – von eigenem Glück in Gemeinschaft und großer Zufriedenheit über nur einigermaßen befriedigendes Beziehungswachstum und Inspiriertwerden bis hin zu sterbendem Engagement und persönlicher Frustration. Die Regionen im Netzwerk sind sehr unterschiedlich aufgestellt, was Größe, Struktur und Formate angeht. In NRW gibt es bereits sechs Regionen, in manch östlichem Bundes­land nur einzelne Versprengte, die noch zu keinem Zusammenhalt gefunden haben.

Diana Haufe sensibilisierte anhand eines Fragenbogens für knifflige Fragen des Datenschutzes im Netzwerk und beriet anschließend einzelne. Astrid stellte die Kampagne „Dinner for One&Co“ vor, eine landesweite Aktion am „Ehrentag für Singles“ am 15. Februar 2020 (siehe eigener Beitrag). Frauke Bielefeldt skizzierte Formen von Gemeinschaft mit ihrem je eigenen Maß an Verbindlichkeit anhand des „Hauses“, seiner Räume und Etagen (siehe Mitarbeiter-Handbuch, Seite 19); Astrid führt das im ‚Compass‘ dieses Newsletters aus. Birgit Scharmann, Karin Kreienkamp, Claudia Heise, Sabine Lente und Andreas Hoffmann erzählten von ihren Erfahrungen mit den „Vier Sonntagen“ und dem Koordina­tenkreuz daraus, der „Begrüßung des Sonntags“ und reiner Freizeit-Gruppe.

Diskutiert wurden Fragen wie: Kann man es Teilnehmenden leicht machen, sich einzubringen? Welche Sorgen haben wir, wenn wir Bitten oder Pflichten an sie herantragen? Welches Verhalten wünschen wir uns von Teilnehmenden? Gast-Referentin Christiane Radecki plädierte für mehr Koordination statt Leitung, eine Beziehungsgestaltung auf Augenhöhe und eine frühzeitige Klärung von Erwartungen und der Chance auf Erfüllung sowie der Anforderungen an Teilnehmende. Die besondere DNA von Solo&Co wird nicht allein durch Information und Regeln gestärkt, sondern durch Gemeinschaft in der Leitung vorgelebt, daran erinnerte Astrid. Die Frage sei also: Mit wem kann ich mich verbinden in der Leitungsaufgabe? Frauke Bielefeldt und Claudia Heise, die seit geraumer Zeit erste Erfahrungen im Nord-Support sammeln, verteilten einen Fragenbogen, der sich dazu eignet, in den Regionalteams Licht und Schatten, Potentiale und Defizite zu identifizieren und zu bearbeiten.

Zwischen vielen inhaltlichen Impulsen war auch Raum zur persönlichen Begegnung beim Spaziergang durch den Herbstwald oder beim Glas Wein am Abend, war Gelegenheit nach dem persönlichen Woher und Wohin zu fragen, einen neuen Kontakt zu knüpfen oder einen alten zu beleben. Auch die Spielfreudigen kamen nicht zu kurz. Familienfeier-Stimmung eben.

Wer bislang noch nicht wusste, welchen Reichtum an Reflexion und Material das noch fast neue Handbuch für Mitarbeitende [https://www.soloundco.net/communikativ/blog/beitrag/news/das-handbuch-fuer-mitarbeitende-ist-da-patricia/] enthält, der hat nach dieser Tagung mindestens eine Ahnung. Es wurde immer wieder zitiert bzw. zum Nachlesen und Vertiefen darauf verwiesen. Es kann in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Wem am Ende der Kopf schwirrte oder gar bang war angesichts der vor ihm liegenden Aufgaben, dem sprang Astrid Eichler am Sonntag durch eine tröstliche Predigt über Markus 4, Vers 23 zur Seite: Das Reich Gottes wird nicht gebaut, sondern wächst. Das Gleichnis vom Senfkorn entlastet alle von der Bürde zu großer Verantwortlichkeit. Gott sagt: Du bist nicht Bauarbeiterin, sondern Gärtnerin – in seiner ganzen Unberechenbarkeit, räumte sie ein. Gelegentlich wächst auch Unkraut. Mit einem Abendmahl innerhalb der Regionen und einer gemeinsamen Gebetszeit schloss das Forum Regionen ab. Das nächste Forum Regionen findet vom 5.-7. Juni 2020 in Herbstein statt.

+++

 

Community

 

Die unsichtbare Arbeiterin im Weinberg | Patricia

Lina und Benny sind unzertrennlich ...

Wir hatten im Netzwerk schon eine Weile nach einem Typo-3-Versteher gesucht, als Lina ‚hier‘ schrie. Seither werkelt die 39-jährige Informatikerin, die aus Berlin stammt, aber heute in Lörrach lebt, daran, die Homepage nutzerfreundlicher zu machen. Als erstes musste ein Update der Content Management Software gemacht werden. Das ging völlig geräuschlos vonstatten, was als Zeichen dafür gelten darf, dass die Programmiererin genau weiß, was sie tut. Der Pinnwand hat sie gerade ein Lifting verpasst. Als nächstes kommt die Landkarte dran, die nicht so funktioniert wie erhofft. Schnell stellte sich heraus, dass der Aufwand allein auf ehrenamtlicher Basis nicht zu machen war, deshalb kriegt Lina für manche Leistungen ein Honorar.

Ihr Brot verdient Lina in Teilzeit bei einer Web-Agentur, die ihr das Programmieren im Home Office ermöglicht. Anders wäre ihre Lebenssituation nicht zu bewältigen, denn Lina pflegt seit zwei Jahren ihre schwerkranke Mutter, die immer hilfsbedürftiger wird. Lina wohnt mit ihr zusammen und ist – nach kurzer Studenten-Ehe – schon lange Single, aber ein Partner fehlt ihr trotzdem nicht.

Zwei Entscheidungen haben ihr Leben von Moll zu Dur verändert: Die eine betrifft das schneeweiße Paketchen auf ihrem Arm, den Bichon frisé, in Deutsch: gekräuselter Schoßhund. Mit dem fröhlich aufgeweckten und ungestümen Benny an ihrer Seite kann Lina erzieherische wie fürsorgliche Seiten ausleben, knuddeln und unbeschwert sein. Die andere ist ihre ganz bewusste Entscheidung für Christus und die Baptisten-Gemeinde. Sie entfaltet Segen. In deren Single-Gruppe konnte sie andocken. Und in der Gemeinde findet sie Unterstützung auch im Notfall.

Sie weiß, dass ihr Versöhntsein mit dem Stand nicht ganz selbstverständlich ist. Und so bringt sie sich mit Elan und Gaben bei Solo&Co ein, damit noch mehr christliche Singles erfahren, was für sie schon zum Segen geworden ist.

+++

 

Comm mit

 

Eine Woche Paradies | Frauke

Ich habe mich verliebt – in die Insel Korsika! …

Sie ist ein Traum mit ihrer unendlichen Vielfalt an Landschaften. Ich freue mich sehr, nun schon das dritte Mal hinzufahren. Die Anlage Pinéa ist für mich perfekt mit der Nähe zum Strand, zum Ort und zur Inselbahn. Ich bin gespannt, wer vom 9.-16. Mai 2020 mitkommt, und freue mich auf eine bunte Truppe!

Zusammen mit Rosmarie Burkhalter (Solo&Co-Hannover) gestalte ich die Impulse zum Thema „ERfüllt“. Ausgehend von der Zusage Jesu, bei ihm „Leben in Fülle“ zu finden (Joh 10,10), werden wir uns mit verschiedenen Aspekten dieser Verheißung beschäftigen. Auch an den abendlichen Ange­boten wie Konzert, Film, Lesung, Lobpreisabend sind wir mitbeteiligt. Susanne Frankholz (Solo&Co-München) wird uns in den Lobpreis hineinnehmen und auch viele Kostproben ihres eigenen Schaf­fens als Liedermacherin bieten.

Morgen- und Abendprogramm dauern jeweils ca. eine Stunde. Außerdem bietet Pinéa einige Ausflüge an. Daneben gibt es viel Raum, die Tage individuell oder mit anderen von der Solo&Co-Gruppe zu gestalten: Ausflüge, Picknick am Strand, Spieleabende etc. In der Nebensaison ist der Strand noch nicht überlaufen, und man kann wunderbar baden oder kilometerlang am Wasser laufen, entlang an Strandbars und Pinien.

 

Rosmarie Burkhalter Frauke Bielefeldt Susanne Frankholz

Die christliche Ferienanlage Les Résidences Pinéa liegt am Stadtrand von Calvi [www.pinea-corsica.de/der-ort], direkt an der gleichnamigen Bucht im Nordwesten der Insel. Der Ort am Fuße der geschichtsträchtigen Zitadelle lädt mit seinen Gassen und seinem kleinen Hafen zum Bummeln ein. Mit der Inselbahn oder per Mietwagen kann man die unendliche Vielfalt der Insel erkunden.

Die Verpflegung gestaltet jeder individuell: Die Appartments laden zum gemeinsamen Kochen ein, das Pinéa-Bistro bietet preisgünstige Mahlzeiten, und die Restaurants im Ort locken mit köstlichen französischen Menüs. Ausstattung der Anlage: www.pinea-corsica.de/der-ort/anlage. In der Ferienanlage gibt’s unterschiedliche Appartment-Typen: www.pinea-corsica.de/appartements. Die Buchung eines „halben“ Zweier-Appartments ist möglich.

Gut zu wissen: Die Buchung ist nur über die Reise-Börse Haupt & Hahn möglich! Bitte gebt bei eurer Buchung im Reisebüro an, dass ihr zur Solo&Co-Gruppe gehört! Wer sich mehr Zeit nehmen will, kann eine Verlängerungswoche dran­hängen – Korsika lohnt sich allemal!

Anmeldung: Reisebüro Haupt und Hahn: www.reise-boerse-online.de, Tel:  0 64 41-7 77 72, Mail: info@reise-boerse-online.de Mehr Infos: www.soloundco.net/comm-mit/detail/event/urlaub-in-calvi-auf-der-mittelmeerinsel-korsika-1/

+++

Gut zu wissen: Es werden auf der Homepage noch ANDERE Urlaubszeiten im neuen Jahr angeboten!

Comm mit

 

Plötzlich 40 – und dann? | Frauke

Von Kindern und anderen unerfüllten Träumen – ein Wochenende für Frauen unter 45 …

Es war beim Netzwerktreffen 2018 in Kirchheim, da saßen sieben Frauen in ihrer Austauschgruppe zusammen und stellten fest, dass alle Mitte 40 waren. Und dass diese Altersgruppe inzwischen schon besser bei Solo&Co vertreten sei als noch in den Anfangsjahren, nur U40 immer noch ziemlich selten. So kamen sie über die „magische 40“ ins Gespräch, und es entstand die Idee, einmal eine Freizeit „unter 45“ zu machen, für alle Frauen, die auf die 40 zugehen oder sich noch damit auseinander­setzen, dass sie diese überschritten haben. Es war aber auch eine Frau von den Lebensräumen [www.lebensraeume-online.de/] in Visselhövede dabei und bot deren Räume für das Wochenende an – ein schöner, persönlicher Rahmen für dieses persönliche Thema.

Wir tauschten Kontaktdaten aus, vier von sieben blieben dabei und trafen sich im März 2019 zur Vorbereitung. Und so gibt es nun tatsächlich ein neues Format: ein Frauen-Wochenende U45! Erinnerst du dich intensiv an deine großen Wünsche ans Leben? Oder hast du die 40 schon überschritten und stehst ratlos vor deinen geplatzten Träumen? Was nun, wenn Plan A sich nicht erfüllt hat und die biologische Uhr unaufhaltsam tickt …?

Dazu wollen wir das Leben einiger Frauen aus der Bibel näher betrach­ten, die Veränderungen in Körper und Seele aus gynäkologischer Sicht verstehen und bei Gott Hilfe und Trost zu diesem Thema finden, das unsere Identität als Frau in besonderer Weise berührt. Neue Perspekti­ven suchen wir in Bausteinen wie Selbstfürsorge, das Frausein genießen und verschiedenen Formen von Gemeinschaft. Daneben wird es Zeit für Entspannung, Bewegung und Kreativität geben, und wir werden gemeinsam kochen. Mehr Infos: www.soloundco.net/comm-mit/detail/event/ein-wochenende-fuer-singlefrauen-u45/

Diese Vier sind das Team:

Frauke Bielefeldt (Jg. 1972) aus Langenhagen bei Hannover, freiberufliche Theologin, als Lektorin, Übersetzerin, Autorin und Referentin unterwegs. Eins ihrer Lebensthemen: ER-fülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche.

 

 

Julia Hadem (Jg. 1975) aus Bonn, Lehrerin am Gymnasium. Staunt, wie sich unser Thema mit den Jahren immer wieder anders anfühlt, und bringt israelische Tänze mit.

 

 

Jael Schemel (Jg. 1972) aus Siegen, Frauenärztin. Sie hat mit dem Thema Kinderwunsch auch beruflich regelmäßig zu tun.

 

Rahel Thomas (Jg. 1975) aus Ritterhude bei Bremen, Grundschul-Lehrerin. Ihr Wunsch nach vier Kindern hat sich so ganz anders erfüllt: vier Paten­kinder, 18 Schulkinder in der Klasse, dazu fünf Kinder in ihrer Lebens­gemeinschaft.

+++

 

Comm mit

Ein Outdoor-Wochenende im Elbsandsteingebirge

Herr, wohin sollen wir gehen? Diese Frage bewegt viele an den Weggabelungen ihres Lebens. Die beiden Solisten Diana Haufe und Thomas Müller [https://www.soloundco.net/ueber-solo-co/#team] laden ein, an einem verlängerten Wochenende im Juni 2020 in der malerischen Sächsischen Schweiz nach einer Antwort zu suchen.

Diana, die aus dem Erzgebirge kommt, geht lieber raus als aus und betreut seit zwei Jahren die Veranstaltungen von Solo&Co organisa­torisch. Auch der Niederlausitzer Thomas ist gern in der Natur unterwegs, seit 2013 mit Solo&Co verbunden und manchen von seinen Paddeltouren im Spreewald bekannt. Beide möchten Singles ermutigen, sich mit anderen auf den Weg zu machen. Bist du dabei?

Wir wollen Jesus, der von sich sagt, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, nach dem Wohin in unserem Leben fragen. Wir wollen miteinander und mit Jesus reden, hören, nachdenken und hinschauen und uns dabei beWEGen – wandern, Rad fahren, auf der Elbe paddeln. Wir wollen das Miteinander genießen. Wir sind in den Christlichen Gästehäusern Rathen [www.gaestehaus-rathen.de] untergebracht, traumhaft an der Elbe gelegen und ideal mit der Bahn zu erreichen. Die Gegend ist so reizvoll, dass auch – mit ein paar Verlängerungstagen auf eigene Faust – eine Urlaubswoche dort Spaß macht.

Gut zu wissen: Eine gewisse Grundkondition für die Wander- (ca. 10 km) bzw. Radtour (ca. 30 km) ist hilfreich, Paddel­erfahrung auch, aber nicht unbedingt erforderlich. Alle sitzen nämlich in einem Boot bzw. zweien. Man sollte Lust auf Aktivität mitbringen und nicht wasserscheu sein. Die Boote werden geliehen, ebenso die Fahrräder. Zum Wandern geeignetes Schuhwerk und Sonnen-/Regenschutz ist nötig.

Termin: Donnerstag, 18. Juni, 18 Uhr – Sonntag, 21. Juni 2020, nach dem Mittagessen.

Mehr Infos und Anmeldung bis 31.01.2020: www.soloundco.net/comm-mit/detail/event/outdoor-wochenende-fuer-singles/

Bild: Iva Balk auf Pixabay

Gut zu wissen: Es werden auf der Homepage noch ANDERE Urlaubszeiten im neuen Jahr angeboten!

 

Wortperle

Echte Gemeinschaft gibt es nicht im Schnellverfahren; es gibt keine Abkürzungen; Verwirrung und Enttäuschung lassen sich nicht vermeiden. Wir sollten uns lieber darauf einstellen, dass es ein lebenslanger Prozess voller Herausforderungen ist, wenn wir Jesus folgen und uns von ihm zu der Schar der zerbrochenen Männer und Frauen hinzufügen lassen wollen, die ihm ebenfalls hinterhereilen oder -humpeln.

Aus dem Vorwort von Eugene H. Peterson zu Larry Crabb: Orte der Geborgenheit und Heilung. +++

 

BITTE unterstütze Solo&Co durch eine einmalige oder eine Dauer-Spende.

Der Trägerverein EmwAg e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Damit können Spenden für Solo&Co von der Steuer abgesetzt werden. Zuwendungsbescheinigungen werden, falls nicht anders gewünscht, jährlich ausgestellt und zugesandt.

Die Bankverbindung lautet:

EmwAg e.V. |IBAN DE21 520604 10000 3909115 |BIC GENODEF1EK1 |Evangelische Bank

p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120%; }