Happy Birthday Solo&Co in Baden-Württemberg!

Kategorie: Community


Uta erinnert sich, dass schon bei der ersten Tagung von „Es muss was Anderes geben“ (EmwAg) im November 2006 auf dem Dünenhof/Cuxhaven Leute aus Baden-Württemberg (Ba-Wü) dabei waren. 2008 legte das Regionalteam mit einem Impulstag und das Jahr darauf mit einem Perspektivtag los.

Von Anfang an nahm das Team das gesamte Bundesland in den Vernetzungs-Blick, nicht nur eine einzelne Region darin. Es kräftigte den Boden durch Wochenend-Tagungen, Impulstage und 2018 einen ON TOUR-Tag mit 160 Teilnehmenden. Mittlerweile sind etwa 350 Menschen auf der Kontaktliste eingetragen. Es dürften noch mehr Männer mitmachen …  Das Solo&Co-Wochenende vom 18.-20.10.2019 im Monbachtal könnte da einen fruchtbaren Impuls setzen. Denn da ist mit dem Liebenzeller Armin Jans erstmals ein Mann in der Leitung, der durch seine ursprüngliche und überraschende Männer-Aktions-Arbeit bekannt geworden ist.

Über die Jahre sind gemeinschaftliche Pflänzchen entstanden, die sich eigenständig organisieren, die auf der Ba-Wü-Seite genannt werden. Die Liste wird demnächst aktualisiert, denn auch in Südbaden und am westlichen Bodensee treffen sich Solisten. Wer mehr Details wissen möchte, schreibt am besten eine Mail mit Ortsangabe an bawue@soloundco.net.

Dort, wo es noch keine Treffen gibt, versucht Uta, Singles in einer Nahregion zusammenzubringen. Mal schreibt sie vier Leute an, von denen drei sich dann auch treffen, mal schreibt sie acht Leute an, und es gibt keine einzige Reaktion. Gerade hat sie etwa 20 Singles angemailt, um gemeinsam die Broschüre „Vier Sonntage mit Solo&Co“ durchzugehen. Es ist ganz offensichtlich ihr Ding, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen.

Hat sich denn ihr Blick auf Singles und den eigenen Stand verändert in zehn Jahren Einsatz für Singles? Von Anfang an hat die „solide, klare geistliche Grundlage bei Solo&Co“ sie fasziniert. Astrids Überlegungen zum Singlesein im Buch „Es muss was Anderes geben“ half ihr dabei, klar zum eigenen Singlesein zu stehen und es biblisch zu begründen – auch gegen Vorbehalte anderer, erzählt sie. Sie schätzt wert, dass alle Gruppen ihre eigene Form finden und gestalten können. Und erkannte, dass ihr Bedürfnis, als Single mit eigenen Bedürfnissen wahrgenommen zu werden in der Gemeinde,  kein rein individuelles ist, sondern von vielen Singles geteilt wird. „Ehepaare wissen oft nicht, was Singles brauchen, weil sie in ihrem Familienclan leben und dort ihr Bedürfnis nach Resonanz gestillt wird, jedenfalls wenn die Ehe funktioniert. Im Kontext von EmwAg/Solo&Co habe ich sehr viel gelernt. Das finde ich ziemlich genial, auch wenn sich manch anderes (bis jetzt) noch nicht so genial entwickelt hat.“ Ihre Sehnsucht nach einem tiefen, vertraut-intimem Austausch mit Glaubensgeschwistern, wie das etwa Ed Shaw in seinem Buch „Vertrautheit wagen!“ skizziert, hat sich nämlich noch nicht dauerhaft erfüllt.

Wie sieht ihre Vision für Solo&Co in Ba-Wü aus? Irgendwann sind auch die lokalen Gruppen so gut aufgestellt, so hofft sie, dass das Ba-Wü-Team von koordinierenden Aufgaben entlastet wird. Es dürften auch gern noch viel mehr Treffen werden, die sich selbständig regional koordinieren und die Vielfalt in der Form weiterentwickeln. Ein Ankerplatz wie die Lebensräume Visselhövede, ein Haus mit Lebens- und Dienstgemeinschaft, täte auch Ba-Wü gut. Und sie träumt von einem Haus für Alleinstehende im Auslandseinsatz.

Dran bleiben – an der Gemeinschaft mit Jesus

Im Blick zurück wie nach vorn ist Uta das Dranbleiben wichtig geworden. Verbindlichkeit solle man dort leben, wo man hineingestellt ist, findet sie, auch wenn man hier und da unzufrieden ist. Und dann  schauen, wo man durch die Verbindlichkeit auch Einfluss nehmen kann. Die Erfahrung der Emmaus-Jünger (bei Lukas) ermutigt sie, in der Spur Gottes zu bleiben. Letztlich, sagt Uta, antworte ich mit meinem Dranbleiben auf die Treue Gottes. Danke, Uta und alle Mitstreiterinnen!