Gemeinsam im Elbsandsteingebirge unterwegs | Thomas

Thomas Müller & Diana Haufe waren mit anderen Singles ein Wochenende im Elbsandsteingebirge unterwegs. Die Aktivitäten gehen wieder los …

Wir waren 16 Singles, zwölf Frauen und vier Männer aus ganz Deutschland. Von der Vorhersage, die Regen ankündigte, ließen wir uns nicht entmutigen. Unser Herr belohnte uns reich mit vielen schönen Eindrücken seiner Schöpfung. Immer, wenn wir draußen waren, hielt sich der Regen zurück. Fast die gesamte Zeit über war es trocken.

Während einer ersten 2,5-stündigen Tour am Donnerstagabend, die mit einem Aufstieg auf die Rauensteine in Stille begann und in eine Nachtwanderung mündete, hatten wir den ersten Austausch. Am Freitag schwangen wir uns auf die Fahrräder und drehten eine Schleife von etwa 35 km Länge. Zuerst ging es ein paar Kilometer elbabwärts bis Wehlen, bevor wir uns auf einem langen Anstieg durch den Nationalpark etliche Höhenmeter erarbeiteten. Der Lohn war eine erste Aussicht auf Lilienstein, Königstein und andere Berge in der näheren Umgebung. In Rathewalde stärkten wir uns während der Mittagspause aus unseren Lunchpaketen. Anschließend ging es bis zur Hockstein­schänke, die wir links liegen ließen, und von dort auf weiten Streckenabschnitten wieder bergab. Vorbei am Fuß des Liliensteins erreichten wir den Ort Königstein, von wo aus wir auf den letzten Kilometern abermals die Elbe als Begleiterin hatten.

Am Sonnabend schnürten wir die Wanderschuhe und machten eine 9,5 km langen Rundtour: Vom Gamrig aus, einer kleinen Felsgruppe, hatten wir einen fantastischen Aussicht bis zur Bastei, dem berühmtesten Aussichtsfelsen der Sächsischen Schweiz. Wir wanderten durch die Schwedenlöcher, eine sehr beeindruckende klammartigen Schlucht mit über 700 Stufen und 160 m Höhenunterschied. Im Dreißigjährigen Krieg brachten Bauern aus der Umgebung in den zerklüfteten Felsformationen ihr Hab und Gut vor den schwedischen Truppen in Sicherheit. Der Tag klang aus mit einem Grillabend, einer Austauschrunde am Lagerfeuer und einem mitternächtlichen Spaziergang zum Elbufer. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag noch eine kurze Wanderung zum Rhododendronpark und der Kleinen Bastei oberhalb von Rathen.

In den Tagen begleitete uns das Thema „Herr, wohin sollen wir gehen?“. Immer wieder warfen wir – auf unterschiedliche Art und Weise und der jeweiligen Aktivität angepasst – einen Blick auf die Landkarte unseres Lebens. Schauten zurück, aber auch nach vorn. Legten Dinge aus unserer Vergangenheit am Kreuz ab und machten anderes (neu) fest.

Am Ende staunten wir, wie schnell doch die schöne gemeinsame Zeit vergangen war. Trotz mancher Anstrengung gingen wir glücklich, erfüllt und mit lachenden Gesichtern auseinander. So manche neue persönliche Verbindung wird über dieses Wochenende hinaus bestehen bleiben und weiter vertieft werden.