Solo&Co Weltweit startet neu durch

Uta Bornschein und Birgit Ufermann im Interview für diesen Zweig von Solo&Co.

Uta Bornschein

Birgit Ufermann

Schon 2012 gab es einen wertvollen Anfang für diesen Zweig von Solo&Co. Auf der Website ist die Unterseite schon lange eingerichtet. Aber nicht immer geht alles gleichzeitig, manchmal braucht Gutes noch Zeit. Jetzt war dieZeit reif für einen Neustart mit einem Kernteam für Solo&Co Weltweit.

Wir wollen uns verbinden mit christlichen Singles, die im Ausland leben und denjenigen, die über längere Zeit ihren Lebensmittelpunkt im Ausland haben bzw. hatten. Denn sie haben nicht selten Schwierigkeiten, echte Gemeinschaft außerhalb ihrer „Rolle“ zu finden und einfach mal sie selbst zu sein. Auch bringen Singles, die im Ausland leben, Erfahrungen und Aspekte mit, die für „Daheimgebliebene“ sehr bereichernd sein können. Hier erzählen Uta und Birgit noch mehr über das Anliegen von Solo&Co Weltweit. Im Interview geben zwei aus dem Kernteam Einblicke in den Arbeitszweig.

Uta Bornschein (67) lebt in Ostfildern bei Stuttgart. Seit 47 Jahren ist sie im Pflegeberuf tätig, jetzt freiberuflich mit Bildung für Pflege und Gesundheitsentwicklung. „Mein Schwerpunkt sind Angebote mit Kinaesthetics im Rahmen der European Kinaesthetics Assoziation, und seit gut 30 Jahren bin ich Teil des Netzwerks von NCFI (Nurses Christian Fellowship International)“, sagt sie.

Birgit Ufermann (54), von Beruf Sozialpädagogin, Physio- und Sozialtherapeutin, lebt und arbeitet seit gut 20 Jahren als deutsche Missionarin (GLOBE Mission e.V.) in den peruanischen Anden. „Im Rahmen unserer Gemeinde „Centro Bíblico Cajamarca“ bin ich in den Bereichen Mitarbeiter- und Leiterschulung sowie Evangelisation, Kontaktpflege und Organisation tätig.“

 

Was bewegt euch, beim "Weltweit"-Kernteam mitzumachen?

UTA: NCFI beeinflusste mein Leben sehr und erweiterte meinen Horizont. Zudem stehe ich schon sehr lange in Kontakt mit Singles „in der Mission“. So bewegt mich bei Solo&Co die Frage, was dieses Single-Netzwerk sein könnte für Alleinstende im Auslandseinsatz. Gerne will ich bei „Weltweit“ mein Potenzial einbringen, z.B. als Keyperson der Singles ohne Auslandserfahrung, als Gastgeberin und als Ansprechperson für Fragen im Kontext älterwerdender Eltern.

BIRGIT: Die weltweite Perspektive begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Mich begeistert es, im Team zu arbeiten sowie interkulturelle Kontakte zu knüpfen. Solche Vernetzung erlebe ich immer wieder als gesund und gegenseitig bereichernd. Dabei freut es mich, wenn ich meine Organisations- und Motivationsgabe einbringen und mein umfangreiches Netzwerk zur Verbreitung von Gutem nutzen kann. Außerdem stelle ich gerne meine Auslandserfahrung zur Verfügung.

 

Was wünscht ihr euch für "Solo&Co Weltweit"?

UTA: Dass sich die Singles mit und ohne Auslandserfahrungen gegenseitig bereichern und bei Bedarf unterstützen. Außerdem bewegt mich schon länger die Idee, ein Haus zu haben, in dem gemeinschaftliches Leben mehrerer Singles wächst mit dem Auftrag „Gastfreundschaft für Singles im Auslandseinsatz“. Es sollte ein Ort für „einfach da sein“, Begegnung und Austausch sein.

BIRGIT: Dass noch viele (Singles) Feuer fangen bzw. „Brennstoff“ für ihr bereits vorhandenes Feuer bekommen für das, was unserem Gott selbst am Herzen liegt: dass Ihn rund um den Globus alle Menschen kennenlernen, ihren Wert und ihr gottgegebenes Potenzial entdecken und Ermutiger, Hoffnungs- und Segensträger für ihr Umfeld sein können.

 

Wohin soll es mit „Weltweit“ gehen?

UTA: Wünschenswert ist, dass ein Forum zur Begegnung entsteht. Da treffen sich zukünftige und erfahrene Weltweite und profitieren davon für den weiteren Weg. Oder zwei haben ein ähnliches Anliegen bzw. für das gleiche Land, wollen aber nicht alleine „raus gehen“. Die können sich hier kennenlernen. Langjährige „Weltweite“ können nach ihrer Rückkehr in die Heimat Kontakt finden. Außerdem könnte Solo&Co-Weltweit im Kontakt mit Missionsorganisationen „Weltweite“ über das Angebot informieren und für die Situation von Alleinstehenden im Auslandseinsatz sensibilisieren.

BIRGIT: Mit einem ersten offenen Zoom-Treffen für weltweit Interessierte am 25. April wollten wir als Kernteam den Rahmen erweitern und Ideen oder Bedürfnisse sammeln, um dann konkretere Angebote machen zu können (Bericht folgt). Es geht nicht um eine kontinuierliche Mitarbeit, eher um eine Kontaktplattform, auf der sich Beziehungen und Aktionen entwickeln können. Das kann Unterstützung bei der Vorbereitung auf einen eigenen Auslandsaufenthalt oder Kontaktvermittlung zwischen „In- und Ausländern“ beinhalten. Angedacht sind auch der Ideenaustausch und gegenseitige Motivation zur Entwicklung von Single-Initiativen in anderen Kulturen und Ländern.

Nicola Limburger und Judith Ricken sind Ansprechpartnerinnen bei  weltweit@soloundco.net