Die bunte Truppe ohne Haus - Eine überregionale Lebensgemeinschaft

„Ich bin ein Mensch, der schon immer Visionen hatte“, sagt Sabine Lente aus Bonn von sich. Wie sie Gemeinschaft l(i)ebt und in Zukunft gestalten will, verrät sie hier.

Mein Elternhaus war ein Ort, an dem es immer offene Türen für Gäste gab und man schnell einen Teller mit auf den Tisch stellte, um den spontanen Gast zum Essen einzuladen. Im Laufe meines Lebens habe ich in unterschiedlichen Gemeinschaften gelebt, und Gastfreundschaft ist für mich ein großes Thema, das mich überallhin begleitet hat. Genau wie meine Mutter zaubere ich schnell was zum Essen, wenn Gäste kommen. Es ist nicht immer aufgeräumt, aber ein Platz findet sich auf jeden Fall für den Besuch. Zeit zu haben, um miteinander zu reden, Ideen auszutauschen und sich Hilfe zu geben, miteinander zu beten und füreinander einzustehen – das zählt.

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, sagt die Bibel. Und das betrifft nicht nur Mann und Frau, die als Paar zusammenleben. Das ist eine grundsätzliche Aussage, die für jeden von uns gilt. Gott hat sich was dabei gedacht, dass er uns Menschen so geschaffen hat, dass wir einander brauchen. Gott hat uns angelegt mit einer Sehnsucht nach Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft betrifft das Gegenüber, aber wir haben auch eine tiefe Sehnsucht nach Gemeinschaft mit Gott in uns. Wie schön ist es, wenn man Menschen hat, mit denen frau beides teilen kann.

Wenn Visionen baden gehen…

Eine meiner Visionen ist eine Frühstückspension auf einer Insel im Mittelmeer. Ich habe immer gedacht, ich könnte mit 50 auswandern und mir ein Haus kaufen, um das umzubauen. Die Version war sehr konkret: Ich wusste genau, wie das Haus aussehen muss und wie sich Gemeinschaft darin gestaltet. Daraus ist aus unterschiedlichen Gründen nichts geworden, aber trotzdem brennt in mir die Sehnsucht nach Gemeinschaft.

Als ich nach Bonn zog, habe ich nach einem Haus gesucht, in dem ich Gemeinschaft mit anderen leben kann. Jede(r) hat seine eigene Wohnung, offene Türen, um sich gegenseitig zu besuchen und immer mal gemeinsame Unternehmungen machen. Es wäre so schön gewesen. Bis jetzt habe ich weder das Haus noch die Menschen gefunden, die mit mir diese Gemeinschaft leben wollen.

Es muss was anderes geben! Ich will meinen Traum vom „Leben teilen“ nicht aufgeben!

Was wäre also mit einer Gemeinschaft, die überregional ist? Sich mit Menschen zusammentun, die auch mehr Verbindlichkeit und Gemeinschaft leben wollen. Heute gibt es Zoom und Skype, damit haben wir in der Corona-Zeit schon viele Erfahrungen machen können. Nicht genial, aber eine gute Möglichkeit, mit Menschen auf Entfernung in Kontakt zu treten. Wir können Telefon-Konferenzen machen und uns mehrmals im Jahr irgendwo treffen. Was spricht also dagegen, zu einer bunten Truppe ohne gemeinsames Haus zu werden? Mit Menschen aus Nord und Süd – aus Ost und West.

Leben miteinander zu teilen, ehrlich voreinander sein, wie es einem gerade geht und wo die Fettnäpfchen sind, in die man immer wieder tritt. Sich gemeinsam über das zu freuen, was dem einzelnen gelingt. Zusammen Bibel lesen und füreinander beten. Zeugen finden für das eigene Leben und selber Zeuge sein für andere. Also engagiere ich mich bei Solo&Co, schreibe Artikel über gemeinsames Leben und mache hiermit mal öffentlich, dass ich auf der Suche bin nach Menschen, die mit mir zu einer bunten Truppe ohne Haus werden wollen.

…kann Neues entstehen

Ich möchte mich gerne mit Menschen zusammentun, die sich auf das Wagnis einlassen, gemeinsam zu entdecken, was für eine Gemeinschaft wir werden können. Es wird eine spannende Reise werden. Wir müssen über unser Fundament und unsere Werte reden. Ein gemeinsames Fundament ist eine wichtige Sache, wenn wir Gemeinschaft miteinander leben wollen.

Ich gehe mal davon aus, dass nicht alle Menschen so gestrickt sind wie ich. Das hat sein Gutes, denn ich scheitere an meinen Stolperstein schon alleine genug. Unterschiedliche Persönlichkeiten können einander bereichern und ich glaube, dass es gerade uns Singles guttut, wenn wir uns aneinander reiben und ein wenig abschleifen. Aber: Gott mutet uns einander zu. Dazu gehört die Bereitschaft, sich zur Diskussion zu stellen, ehrlich zu sein und dem Feedback der anderen zuzuhören. So in Beziehung leben ist eine Herausforderung, zu entdecken, wie viel Nähe oder Distanz ich und die anderen brauchen.

Auf diese spannende Reise ins Land Gemeinschaft möchte ich mich gerne machen und suche hiermit offiziell Menschen, die mit mir auf die Reise gehen. Gott hat uns Leben die Fülle versprochen und ich glaube, dass diese Form von Gemeinschaft uns ganz viel Fülle geben kann. Also, wer macht sich mit auf die Reise? Schreibt mir unter: sabinelente@web.de

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