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Stammtisch goes Wallfahrt, oder?

Leute aus der Regionalgruppe Ruhrgebiet hatten den Wunsch, sich über den monatlichen Stammtisch hinaus besser kennenzulernen. Gesagt, getan, gegangen...

Nein, eine echte Wallfahrt war nicht wirklich unsere Absicht. Obwohl das zu unserem Zielort Kevelaer viele Menschen jedes Jahr tun. Das erfuhren wir bei einer kurzweiligen, interessanten Stadtführung eines samstags im April – organisiert von einem Mitglied unserer Stammtischgruppe. Besonders froh waren wir, dass die Besichtigung der Marienbasilika, der Gnadenkapelle und weiterer Sehenswürdigkeiten rund um den Kapellenplatz weitgehend bei trockenem Wetter stattfinden konnte. Das war definitiv eine Gebetserhörung.

Wir waren 21 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der Regionalgruppe Ruhrgebiet, die den Wunsch hatten, sich über den monatlichen Stammtisch hinaus besser kennenzulernen. Das lag wohl irgendwie "in der Luft", denn der Vorschlag zu einer solchen Wochenendfreizeit kam von Ulle aus der Leitung des Regionalteams. Und die Leute vom Stammtisch griffen sofort zu.

Das Leitungsteam unser Regionalgruppe hatte sich ein paar Monate vorher ein Coaching von Claudia Heise gewünscht zum Thema Weiterentwicklung der regionalen Arbeit. Ein Ergebnis der Online-Treffen war die Idee eines „Kuschelwochenendes“, so der Arbeitstitel. Ziel sollte sein, die Gemeinschaft zu fördern bei gleichzeitig minimaler Vorbereitungsarbeit. Deshalb wurde ein Haus mit Vollverpflegung und ausreichend Einzelzimmern in erreichbarer Entfernung gesucht und gefunden – das Priesterhaus in Kevelaer, in der Wallfahrtssaison Übernachtungsstätte für Pilger.

Dann ergaben sich doch einige Programmpunkte, die allesamt sehr positiv aufgenommen wurden. Beim Speed-Dating tauschten wir uns jeweils drei Minuten mit seinem wechselnden Gegenüber über verschiedene Fragen aus. Schon da wurde der große Kommunikationsbedarf deutlich, da die Zeit meistens nicht ausreichte und die Gespräche einfach so "flossen". Im Kachelofenkeller gab es einen gemütlichen Ausklang mit Gesprächen und Spielen.

Am Samstag verabredeten sich einige zum Wandern, andere zum Shoppen oder Singen. Abends fand die sehr schöne Sonntagsbegrüßung statt – wie bei Solo&Co üblich. Danach gab’s Krimidinner (ohne Dinner) mit viel Spaß und neu entdeckten Schauspieltalenten auf Mörderjagd.

Einen sehr schönen Abschluss des Wochenendes bildete der Gottesdienst am Sonntag, den Ulle leitete und andere aus dem Team mit Musik und biblischen Erzählfiguren liebevoll ausgestalteten. Eine Gebetsgemeinschaft bot den Raum, persönliche, aber auch weltpolitische Anliegen miteinander vor Gott zu bringen.

Auch die Daheimgebliebenen wurden nicht vergessen. Soweit Adressen bekannt, bekam jede/r eine Solo&Co-Postkarte mit Grüßen und Unterschriften der "Kevelaerer Solisten".

Es gab durchweg sehr positive Rückmeldungen und den eindeutigen Wunsch, so ein (verlängertes) Wochenende unbedingt zu wiederholen. Ein GROSSES DANKESCHÖN an das Vorbereitungsteam für diese gelungenen schönen Tage in Kevelaer – ohne Wallfahrt.

Susanne Gandil und Michaela Schnabel, Gruppe Ruhrgebiet